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WPS erhöht Eigenkapital um 440 Mill. Mark

Die Aktionäre der WPS Wertpapier Service Bank AG haben am Freitag in einer außerordentlichen Hauptversammlung eine Erhöhung der Eigenmittel in Höhe von rund 440 Mill. DM beschlossen.

Reuters DÜSSELDORF. Mit dieser Kapitalerhöhung würden die für das Jahr 2000 erwarteten Anfangsverluste vollständig abgedeckt, teilte das Institut am Freitag in Düsseldorf mit. Zudem sei die Eigenkapitalausstattung des Instituts nachhaltig verbessert worden. Mittels der WPS Bank soll das Wertpapiergeschäft des Sparkassenverbandes gemeinsam abgewickelt werden.

Vergangenen Freitag hatte die Börsenzeitung unter Berufung auf Sparkassenkreise berichtet, in aktualisierten Geschäftsplänen beliefen sich die Anfangsverluste für 2000 und 2001 auf mehr als 700 Mill. DM. In früheren Planungen sei man noch von Verlusten von über 300 Mill. DM ausgegangen. Sparkassenpräsident Dietrich Hoppenstedt bestätigte den Bericht nicht. Stattdessen hatte die Sparkassenorganisation mitgeteilt, dass die Kostenansätze insbesondere in der Informationstechnologie "deutlich Übertroffen" worden seien. Am Ziel einer gemeinsamen Wertpapierabwicklung und an der Zusammenführung der Systeme wollten alle Beteiligten festhalten, hatte es weiter geheißen.

Hauptgesellschafter der WPS Bank ist derzeit noch die Westdeutsche Landesbank Girozentrale (WestLB). Zudem halten die Landeszentralbanken Hamburg, Hannover, Kiel und Mainz Anteile. Mit dem Einstieg der DGZ Deka Bank (41,7 %) und der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) (8,3 %) soll der Anteil der Altgesellschaft auf 50 % sinken.

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