Wrack später ins Dock
Erste Verzögerungen bei der "Kursk"-Bergung

Nach der reibungslosen Hebung des russischen Atom- U-Boots "Kursk" vom Grund der Barentssee sind bei der Bergung an Land erste Probleme aufgetreten.

dpa MOSKAU. Das noch unter dem Dockschiff "Giant-4" vertäute U-Boot könne erst in der nächsten Woche in das Schwimmdock bei Murmansk bugsiert werden, teilte der Sprecher der Nordflotte, Wladimir Nawrozki, am Donnerstag mit. Die Spezial-Pontons seien erst in drei Tagen einsatzbereit; zudem müsse die Technik für die komplizierte Operation noch einmal genau überprüft werden.

"Wir werden alle vereinbarten Fristen einhalten", sagte die Sprecherin des mit der Bergung beauftragten niederländischen Unternehmens "Mammoet", Larissa van Seumeren, nach Angaben der Agentur Interfax. Ursprünglich sollte das Dockschiff "Giant-4" mit der "Kursk" am Samstag in das Schwimmdock des geheimen Marinestützpunkts Rosljakowo einlaufen.

Zwei jeweils 100 Meter lange und neun Meter hohe Spezialpontons wurden am Donnerstag rechts und links neben die "Giant-4" bugsiert. Sie sollen unter das Dockschiff geschoben werden, um den Tiefgang des Gespanns um weitere sieben Meter zu verringern.

Die "Kursk" war 14 Monate nach ihrem Untergang am 12. August 2000 in der Barentssee am Montag gehoben worden. In dem Dock sollen die Raketen aus dem Havaristen entfernt werden, außerdem sollen die sterblichen Überreste der Besatzung geborgen werden. Keiner der 118 Mann an Bord hatte die Katastrophe überlebt.

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