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'WSJ': Johnson & Johnson berät am Wochenende mit Guidant über Übernahme

In den USA zeichnet sich einem Pressebericht zufolge eine der größten Übernahmen in diesem Jahr ab. Der US-Gesundheitskonzern Johnson & Johnson und der Medizintechnikspezialist Guidant Corp.

dpa-afx SAN FRANCISCO. In den USA zeichnet sich einem Pressebericht zufolge eine der größten Übernahmen in diesem Jahr ab. Der US-Gesundheitskonzern Johnson & Johnson und der Medizintechnikspezialist Guidant Corp. haben für das Wochenende ein Vorstandstreffen anberaumt, um über die 24-Mrd. Dollar (17,9 Mrd. Euro) schwere Übernahme von Guidant zu beraten. Dies berichtet das "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Kreise.

Im Prinzip seien sich die beiden Unternehmen bereits einig, berichtet das Blatt in seiner Online-Version. Eine offizielle Pressemitteilung könne bereits am Montag veröffentlicht werden. Nach Informationen des Blattes wird das Angebot für Guidant zu einem Drittel ein Barangebot und zu zwei Dritteln aus Johnson & Johnson-Aktien bestehen. Sprecher beider Unternehmen lehnten einen Kommentar zu dem Bericht ab.

Guidant ist der zweitgrößte US-Hersteller von implantierbaren Herzschrittmachern und Defibrillatoren zur Beseitigung von Herzrhythmus-Störungen - nach Branchenführer Medtronic. Guidant bietet auch Stents an, winzige Metallzylinder, mit denen Blutgefäße nach Beseitigung von Blockierungen frei gehalten werden können. Johnson & Johnson bietet eine Vielzahl von Produkten an, die von Medikamenten bis hin zu Heftpflaster reichen und ist im Stent-Bereich ebenfalls groß im Geschäft.

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