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'WSJ': SEC ermittelt wegen Google-Interview vor Börsengang

Die US-Börsenaufsicht SEC hat einem Pressebericht zufolge Untersuchungen gegen die Betreiber der Internet-Suchmaschine Google eingeleitet. Wie die Online-Ausgabe des "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf Kreise berichtet, prüft die SEC, ob die Google-Gründer Sergej Brin und Larry Page mit ihren Aussagen in einem "Playboy"-Interview gegen die Unternehmen vor einem Börsengang verordnete Schweigepflicht (Quiet Period) verstoßen haben.

dpa-afx NEW YORK. Die US-Börsenaufsicht SEC hat einem Pressebericht zufolge Untersuchungen gegen die Betreiber der Internet-Suchmaschine Google eingeleitet. Wie die Online-Ausgabe des "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf Kreise berichtet, prüft die SEC, ob die Google-Gründer Sergej Brin und Larry Page mit ihren Aussagen in einem "Playboy"-Interview gegen die Unternehmen vor einem Börsengang verordnete Schweigepflicht (Quiet Period) verstoßen haben.

Dem Magazin zufolge sei das Interview am 22. April geführt worden, rund eine Woche bevor Google die Unterlagen für den Börsengang bei der Aufsichtsbehörde einreichte. Den Großteil machten Aussagen zu den möglichen Auswirkungen des Börsengangs auf die Unternehmenskultur aus.

Larry Page äußerte sich etwa besorgt, dass das Geschäft nach dem IPO weniger Spaß machen könnte. "Es ist noch nicht so lange her, dass wir alle im selben Stockwerk gearbeitet haben", zitierte das Blatt Aussagen Pages. "Dann sind wir in ein neues, größeres Bürogebäude gezogen und waren auf zwei Etagen. Wir haben Vertriebsleute eingestellt. Jede Veränderung war eine große Veränderung und hat innerhalb von sehr kurzer Zeit stattgefunden."

Außerdem ging es in dem Interview um die Marktchancen des neuen E-Mail-Diensts "Gmail".

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