"WSJ": SEC-Untersuchung betrifft auch Lucent-Board-Mitglieder
US-Börsenaufsicht nimmt Finanzminister ins Visier

Die Untersuchungen der US-Aufsichtsbehörde SEC bei Lucent Technologies erstrecken sich laut "Wall Street Journal" auch auf Aufsichtsratsmitglieder.

vwd NEW YORK. Wie die Zeitung aus SEC-nahen Kreisen erfahren hat, wird unter anderem untersucht, ob das ehemalige Board-Mitglied und jetziger Finanzminister Paul O'Neill von Unregelmäßigkeiten bei der Bilanzierung gewusst hat. Des Weiteren erstreckt sich die SEC-Untersuchung laut Zeitungsbericht bis Mitte der Neunziger Jahre zurück.

Die Zeitung "USA Today" hatte am Donnerstag berichtet, dass die SEC prüft, ob Lucent in den Jahren 1999 und 2000 so genannte "agressive Bilanzierungsmethoden" angewandt habe, um die Umsätze aufzublähen. Eine Lucent-Sprecherin sagte dem "WSJ", dass die SEC auf Anfrage Lucents am Donnerstag mitgeteilt habe, dass die Behörde ihre Zwei-Jahres-Prüfung beinahe abgeschlossen hat.

Paul O'Neill wollte laut "WSJ" keine Stellungnahme zu seiner Amtszeit bei Lucent abgeben. Seine Sprecherin sagte jedoch, er sei überzeugt, dass während seiner Zeit bei Lucent sachgemäß bilanziert wurde.

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