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'Wsje': Nach Bilanz-Skandal bei Ahold stehen strafrechtliche Klagen bevor

(dpa-AFX) Brüssel - Nach dem Bilanz-Skandal beim niederländischen Handelskonzern Ahold < AH.ASX > < AHO.FSE > stehen nach einem Pressebericht in den USA die ersten strafrechtlichen Klagen kurz bevor. Das berichtet das "Wall Street Journal Europe" in seiner Dienstagausgabe. So habe sich bereits am Freitag ein Manager der US-Tochter Foodservice wegen Insiderhandels und Wertpapierbetrug schuldig bekannt, schreibt die Zeitung ohne die Quelle zu nennen. Im Gegenzug sei eine strafmindernde Vereinbarung geschlossen worden, die demnächst bekannt gegeben werden solle.

(dpa-AFX) Brüssel - Nach dem Bilanz-Skandal beim niederländischen Handelskonzern Ahold < AH.ASX > < AHO.FSE > stehen nach einem Pressebericht in den USA die ersten strafrechtlichen Klagen kurz bevor. Das berichtet das "Wall Street Journal Europe" in seiner Dienstagausgabe. So habe sich bereits am Freitag ein Manager der US-Tochter Foodservice wegen Insiderhandels und Wertpapierbetrug schuldig bekannt, schreibt die Zeitung ohne die Quelle zu nennen. Im Gegenzug sei eine strafmindernde Vereinbarung geschlossen worden, die demnächst bekannt gegeben werden solle.

Die Ankläger wollen laut Wall Street Journal nun weitere Führungskräfte von Foodservice wegen der Verschwörung zum Wertpapierbetrug anklagen. Insgesamt bezifferten die Ankläger den Schaden für die Investoren auf 6 Milliarden US-Dollar.

Ahold war im Jahr 2003 wegen Bilanzfälschungen bei mehreren Töchtern in die Schlagzeilen geraten. Die US Foodservice war der Dreh- und Angelpunkt des Bilanzskandals beim Mutterkonzern. Der Chef der amerikanischen Tochter, Jim Miller, war daraufhin zurückgetreten.

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