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Wütende Proteste von Opel-Arbeitern gegen Stellenstreichungen

Mit wütenden Protesten haben am Abend in Bochum knapp 1 500 Mitarbeiter des Autoherstellers Opel auf die vom Mutterkonzern General Motors angekündigten massiven Stellenstreichungen reagiert.

dpa-afx BOCHUM. Mit wütenden Protesten haben am Abend in Bochum knapp 1 500 Mitarbeiter des Autoherstellers Opel auf die vom Mutterkonzern General Motors angekündigten massiven Stellenstreichungen reagiert. Der Leiter der Personalkommission, Lothar Marquardt, kündigte an, die Proteste sollten auch in der Nacht weitergehen. Nach seiner Einschätzung werde die bereits am Nachmittag niedergelegte Arbeit in den Bochumer Opel-Werken auch am Freitag nicht wieder aufgenommen.

Die Opel-Mitarbeiter machten mit Transparenten und mit lautstarken Rufen ihrem Unmut sowohl über das Management als auch über die Gewerkschaft IG Metall Luft. Die IG Metall habe die Opelaner "verkauft", hieß es mehrfach.

General Motors Co. (GM) will in Europa innerhalb von zwei Jahren bis zu 12 000 Arbeitsplätze streichen. Nach Informationen des Betriebsrats entfallen davon rund 10 000 auf deutsche Opel-Standorte. An den Standorten Rüsselsheim und Bochum sollten jeweils 4 000 Jobs gestrichen werden. GM hat angekündigt, der Abbau solle Ende 2005 bereits zu mehr als 90 Prozent umgesetzt sein.

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