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WWL senkt erneut Prognose für 2002

Der Internet-Dienstleister WWL Internet hat seine Gesamtjahresprognose angesichts eines deutlich unter den Erwartungen liegenden Geschäftsverlaufs im ersten Halbjahr erneut gesenkt.

Reuters MÜNCHEN. Für das laufende Jahr werde nun mit einem Umsatz von acht bis zehn Millionen Euro anstelle der bislang anvisierten zwölf Millionen Euro gerechnet, teilte die am Neuen Markt notierte Gesellschaft am Montag in einer Pflichtveröffentlichung mit. Schwarze Zahlen werde das Nürnberger Unternehmen erst 2003 schreiben. Anfang Mai hatte die Gesellschaft den Eintritt in die Gewinnzone noch für das Schlussquartal des laufenden Jahres angekündigt und damit schon frühere Erwartungen zurückgenommen.

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres habe WWL nach vorläufigen Zahlen einen Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) von rund drei Millionen Euro nach 10,5 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum verbucht, hieß es weiter. Der Umsatz habe bei 3,3 (Vorjahr: 6,8) Millionen Euro gelegen und damit rund 1,6 Millionen Euro niedriger als erwartet. Per Ende Juni verfüge WWL über liquide Mittel von 1,3 Millionen Euro sowie weitere 1,4 Millionen Euro abrufbare Finanzmittel aus der letzten Investitionszusage. Das Unternehmen sei zuversichtlich, dank eines strikten Sparkurses und einer Vertriebsoffensive "die lang anhaltende Konjunkturschwäche durchzustehen".

Die WWL-Aktie notierte am Nachmittag mit 15 Cent 6,25 Prozent tiefer.

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