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Wyser-Pratte will mehr Iwka-Aktien - Fahr kündigt raschen Umbau anDPA-Datum: 2004-07-12 13:33:55

(dpa-AFX) Karlsruhe/Hamburg - Nach dem Scheitern seines Vorstoßes bei der Hauptversammlung des Karlsruher Maschinen- und Anlagenbauers Iwka < IWK.ETR > erwägt der US-Investor Guy Wyser-Pratte den Kauf weiterer Aktien des Konzerns. "Möglicherweise kaufe ich noch ein paar Anteile hinzu - eine ausreichende Anzahl, um zu gewinnen", sagte Guy Wyser-Pratte der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe). Zurzeit ist Wyser- Pratte mit 6,5 Prozent an Iwka beteiligt.

(dpa-AFX) Karlsruhe/Hamburg - Nach dem Scheitern seines Vorstoßes bei der Hauptversammlung des Karlsruher Maschinen- und Anlagenbauers Iwka < IWK.ETR > erwägt der US-Investor Guy Wyser-Pratte den Kauf weiterer Aktien des Konzerns. "Möglicherweise kaufe ich noch ein paar Anteile hinzu - eine ausreichende Anzahl, um zu gewinnen", sagte Guy Wyser-Pratte der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe). Zurzeit ist Wyser - mit 6,5 Prozent an Iwka beteiligt.

Zugleich stellte der Investor die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung in Aussicht: "Wir können nicht bis zum Aktionärstreffen im nächsten Jahr warten." Am vergangenen Freitag waren Wyser-Pratte und die beiden Fondsgesellschaften Hermes und Threadneedle nur knapp mit ihrem Vorhaben gescheitert, die Mehrheit der Hauptversammlung für ihr Vorhaben zu gewinnen, den Vorstand nicht zu entlasten. Diese drei größten Einzelaktionäre kommen zusammen auf einen Anteil von etwa 18,5 Prozent. Zur Mehrheit auf der Hauptversammlung fehlten ihnen rund fünf Prozent der Stimmen.

Wyser-Pratte fordert eine Konzentration der Karlsruher Iwka auf das Robotergeschäft und die Trennung von den drei übrigen Sparten, darunter auch der Verpackung. Dagegen will der Vorstand bis zum Jahresende die größten Teile der Prozesstechnik-Sparte verkauft haben.

Der Iwka-Vorstandsvorsitzende Hans Fahr sagte am Montag der dpa, er werde die erforderlichen Umbaumaßnahmen forcieren und nicht auf die lange Bank schieben. Dennoch warnte er vor unüberlegten Schnellschüssen. "Es wäre die falsche Unternehmensentwicklung, wenn wir uns ausschließlich auf die Robotersparte im Automobilsektor konzentrieren würden. Damit würden wir langfristig dieses Geschäft gefährden. Mit Blick auf die Verpackungsbereich würden wir zukunftsträchtige Konsumgüterbereiche wie Nahrungsmittel und Kosmetik sträflich vernachlässigen", erklärte Fahr.

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