XBox hat hohe Produktionskosten
Microsoft verschärft Preiskampf

Hauptkonkurrenten für den US-Softwarekonzern sind Sony Corp mit ihrer "PlayStation 2" sowie Nintendo mit der "GameCube".

vwd REDMOND. Seit der Markteinführung im November des vergangenen Jahres hat Microsoft den Preis für die Xbox bereits mehrfach gesenkt. Diese Preisstrategie werde der Konzern fortsetzen, teilte ein Mitarbeiter des Konzerns am Mittwoch während eines Zeitungsinterviews mit.

Denn durch eine Steigerung des Absatzes der Hardware hofft das Unternehmen auch auf höhere Umsätze bei der dazugehörigen Software. Auf Grund dieser Entwicklung sind die Preise für Spielkonsolen in den vergangenen sechs Monaten insgesamt um zehn bis 50 % gefallen. In diesem Rennen muss Microsoft im Vergleich zu ihren Konkurrenten mit zwei Nachteilen kämpfen.

Die Xbox weist auf Grund der Ausstattung mit festen Laufwerken höhere Produktionskosten auf als die PlayStation 2 und der GameCube. Darüber hinaus hatten die beiden japanischen Wettbewerber mehr Zeit, ihre Produktionskosten den sich verschlechternden Marktbedingungen anzupassen.

Mit 199 $ hat sich der Ladenpreis für die Xbox und die PlayStation 2 in den USA angeglichen, und auch in Europa kann der Verbraucher beide Konsolen ungefähr für den gleichen Betrag erwerben. In Japan bietet Microsoft ihr Produkt sogar mittlerweile zu einem Preis an, der geringfügig unter der der Sony-Konsole liegt. Marktbeobachter sind der Meinung, dass der Preiskampf in der Vorweihnachtszeit noch intensiver werden wird.

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