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Xerox: Quartal „Okay”, Aussichten leider nicht

Xerox, der angeschlagene Hersteller von Kopiergeräten musste im zweiten Quartal einen Verlust von zehn Cents pro Aktie einstecken. Damit wurden die im Vorfeld stark reduzierten Erwartungen des Marktes eingehalten.

"Trotz der Konjunkturflaute verläuft die Umsetzung unseres Turnarounds nach Plan", sagte Vorstand Paul Allaire. Man habe die Betriebskosten reduziert, die Gewinnmargen gesteigert und den Umschlag der Lagerbestände verbessert. Mit 2,2 Milliarden Dollar an verfügbaren Barmitteln hat sich auch die Liquiditätssituation des Konzerns verbessert. So positiv die Kommentare des Managements auch klingen, Investoren könnten doch ein größeres Haar in der Suppe finden. So warnt die Konzernleitung gleichzeitig, dass zahlreiche Kunden aufgrund der schlechten Konjunktur erteilte Aufträge wieder stornieren. Es sei eine große Herausforderung im zweiten Halbjahr das Wachstum trotz der schwachen Nachfrage voranzutreiben. "Wir rechnen zwar im zweiten Halbjahr damit, die Gewinnzone zu erreichen. Dieses Vorhaben könnte sich jedoch vom dritten auf das vierte Quartal verschieben", warnte Vorstandsmitglied Anne Mulcahy.

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