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Xerox sieht die Zukunft bunt

Der Kopiererhersteller Xerox versucht mit allen Mitteln wieder in die Gewinnzone zu kommen. Vorstandsvorsitzende Anne Mulcahy sagte auf einer Aktionärsversammlung in Connecticut, man habe in den vergangenen zehn Monaten aggressive Marktstrategien vorbereitet.

"Wir haben noch einen weiten Weg vor uns, aber es gibt keinen Zweifel daran, dass wir es schaffen werden", sprach Mulcahy den Anteilseignern Mut zu. Nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal 281 Millionen Dollar Verlust hinnehmen musste, hofft das Management im vierten Quartal auf einen Gewinn zwischen zehn und 18 Cents pro Aktie. Die Analysten sind optimistisch, sie erwarten für Xerox einen Gewinn von 13 Cents pro Aktie. Die Zuversicht von Unternehmensführung und Analysten hat vor allem zwei Gründe: Zum einen wird Xerox bis Ende 2001 eine Milliarde Dollar eingespart haben. Unter anderem mussten dafür bisher 8600 Mitarbeiter gehen. Zum anderen will Xerox in Kürze den Farbkopierer FutureColor vorstellen, den das Unternehmen für revolutionär hält. Das Gerät - etwa so groß wie ein Wohnmobil - soll die Kosten für Farbkopien um mehr als die Hälfte senken. Xerox hat eine Milliarde Dollar in die Entwicklung des FutureColor gesteckt. Experten rechnen mit einem Verkaufspreis von 500 000 Dollar pro Stück.

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