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Xerox will Aktiva verkaufen

Xerox hat am Montag mitgeteilt, Gespräche über den Verkauf von Unternehmensaktiva zu führen.

Um wen es sich bei den Drittparteien handelt, ist nicht bekannt. Spekulationen zufolge sollen Texas Pacific Group, Kohlberg Kravis Roberts & Co und Clayton Dubilier & Rice mit Xerox Verhandlungen führen.



Mit dem geschätzten Verkaufserlös von vier Milliarden Dollar hofft der unter Druck geratene Kopiergerätehersteller, die schwere Schuldenlast zu reduzieren. Wie aus einer internen Quelle verlautete, soll nicht die gesamte Unternehmung verkauft werden, sondern nur bestimmte Vermögensbestandteile.



Nachdem im Oktober vergangenen Jahres der erste Quartalsverlust seit 16 Jahren bekannt gegeben wurde, verabschiedete das Unternehmen einen Sanierungsplan, der einen Verkauf der Hälfte der Beteiligung am Joint-Venture Fuji Xerox beinhaltet.



Der Konzern hofft außerdem, Beteiligungen im Geschäft mit Tintenstrahldruckern zu verkaufen und Investoren für das Forschungszentrum im kalifornischen Palo Alto zu suchen. Ferner soll die Anzahl der Beschäftigten um 6000 Stellen und damit bedeutend mehr als die ursprünglich angekündigten 5200 reduziert werden. Trotz dem Zuzug von Finanzberatern betont Xerox, nicht an die Erstellung eines Konkursplanes zu denken.



Die Aktie hat am Montag über fünf Prozent nachgegeben.

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