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Yahoo: Befürchtungen nicht bestätigt

Uff - die Anleger atmen auf. Yahoo hat als Gradmesser für die gesamte Internetbranche Quartalszahlen veröffentlicht, die keine bösen Überraschungen mit sich brachten.

Der Umsatz ist zwar um ein Drittel auf 182 Millionen Dollar gefallen. Aber mit einem Gewinn von einem Cent pro Aktie wurden die durchschnittlichen Analystenerwartungen um einen Cent übertroffen. Den Überschuss gab Vorstandschef Terry Semel mit 8,7 Millionen Dollar an. Allerdings ohne Einmalbelastungen und Akquisitionskosten, mit denen das weltgrößte Internetportal insgesamt einen Verlust im vergangenen Quartal verbucht hat. Auf dieser Basis lag der Gewinn im Vorjahreszeitraum bei 69 Millionen Dollar oder elf Cents pro Aktie. Yahoo versucht, sich von der Abhängigkeit des Werbegeschäfts zu lösen, da mehr als ein Drittel der Kunden aus dem heiklen Internetbereich kommt. Neue Dienste auf Gebührenbasis sollen für Umsatz sorgen. Vor zwei Wochen gab Yahoo bekannt, den Online-Musikanbieter Launch Music für zwölf Millionen Dollar zu kaufen. Semel hat auch bekannt gegeben, dass einige Vorstandsposten neu besetzt wurden. Die Analysten von Prudential Securities empfehlen die Aktie zu "halten" mit einem Kursziel von 20 Dollar. Merrill Lynch stuft die Aktie im kurzfristigen Bereich von "neutral" auf "akkumulieren" herauf.

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