Yen zum Dollar gefallen
Nikkei schließt leicht erholt

Die vom Markt erwartete Herabstufung der Schulden Japans durch die Rating-Agentur Moody's Investors Service habe viele Investoren zu sogenannten Short-Käufen veranlasst, berichteten Händler.

dpa/vwd/rtr TOKIO. Die asiatische Leitbörse in Tokio hat am Dienstag nach der dritten Herabstufung der Schulden Japans und anhaltender Angst vor Kreditrisiken der japanischen Banken uneinheitlich geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte erholte sich nach den Kursstürzen vom Vortag um 82,03 Punkte oder 0,8 % auf 10 452,65 Punkte. Am Montag hatte der Nikkei drei Prozent verloren. Der breit angelegte Topix schloss dagegen am Dienstag knapp behauptet mit einem Minus von 0,91 Punkt bei 1028,50 Zählern.

Die vom Markt erwartete Herabstufung der Schulden Japans durch die Rating-Agentur Moody's Investors Service habe viele Investoren zu sogenannten Short-Käufen veranlasst, was die Aktienkurse etwa von Tokyo Electron und Takeda Chemical Industries beflügelt habe, sagten Händler.

Die Aktien der großen Banken erlitten laut Händlern dagegen teilweise herbe Verluste, nachdem sich allmählich der Schaden in Folge des drohenden Zusammenbruchs des US-Energiehändlers Enron abzeichnete. Die ohnehin seit Jahren wegen fauler Kredite unter Druck stehenden Banken Japans blieben auch am Dienstag angesichts des drohenden Zusammenbruchs des Energiehändlers Enron unter Druck. Überdies zeigten sich Pharmazietitelfester.

Der Dollar notierte um 15 Uhr Ortszeit fester mit 124,04-07 Yen nach 123,67-70 Yen am Vortag. Der Euro notierte zur gleichen Zeit leichter mit 0,8904-07 Dollar nach 0,8950-53 Dollar am Vortag.

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