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Yinka Shonibares verwirrend exotisch-historische Werke in Wien

Wien (dpa) - Unter einer schwebenden Kutsche vergnügt sich eine Gruppe Adeliger beim Picknick. Der Stil ihrer Gewänder erinnert an die Kolonialzeit, doch sind sie aus farbenprächtigen afrikanischen Stoffen geschneidert. Die Gruppierung ist eindeutig erotisch, und den Dargestellten fehlen die Köpfe.

Wien (dpa) - Unter einer schwebenden Kutsche vergnügt sich eine Gruppe Adeliger beim Picknick. Der Stil ihrer Gewänder erinnert an die Kolonialzeit, doch sind sie aus farbenprächtigen afrikanischen Stoffen geschneidert. Die Gruppierung ist eindeutig erotisch, und den Dargestellten fehlen die Köpfe.

Verwirrende, bisweilen beängstigende Werke schafft der 1962 in Nigeria geborene Londoner Künstler Yinka Shonibare aus erotischen, exotischen und historischen Elementen. Die Kunsthalle Wien zeigt bis 5. September eine große Einzelausstellung des documenta-Teilnehmers unter dem Titel «Yinka Shonibare».

(Öffnungszeiten: täglich außer Mittwoch von 10.00-19.00 Uhr, Donnerstag bis 22.00 Uhr)

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