Yokohama mit neuem Ausländer-Notrufsystem
Dolmetscher per Handy

Wie ein Sprecher der Feuerwehr-Behörde am Donnerstag erklärte, können die Einsatzkräfte in der Zentrale beim Eingang eines Notrufes unter der Notruf-Nummer 119 mit Hilfe ihres Computers aus neun Sprachen - Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Portugiesisch, Chinesisch und Koreanisch - auswählen.

dpa TOKIO. Nach Bestätigung der richtigen Sprache erfragt das System, ob es sich um ein Feuer oder einen Krankheitsfall handelt. Bei Notrufen von zu Hause oder von öffentlichen Telefonzellen aus kann die Feuerwehr technisch den genauen Standort des Anrufers ausmachen, woraufhin der Computer diesem in seiner Sprache mitteilt, dass man seinen Aufenthaltsort kenne und dass gleich ein Einsatzwagen kommen werde. Der Anrufer möge dem dann eintreffenden Rettungswagen "bitte winken".

Dolmetscherdienste per Handy bietet ein japanisches Unternehmen während der WM an. Wie die Firma Tisco Japan Inc. am Donnerstag bekannt gab, werden bereits ab Mitte Mai für spezielle an großen Flughäfen in Japan wie Narita und Fukuoka gemietete Mobilfunkgeräte Übersetzungsdienste zunächst in Englisch, Französisch, Koreanisch und Chinesisch angeboten. Während der WM kommen Deutsch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch hinzu.

Der Nutzer ruft mit dem Gerät das Call-Center der Firma an und spricht dort mit einem Dolmetscher. Das Gerät kostet pro Tag 1470 Yen (13 Euro) und der Übersetzungsdienst pro Minute 390 Yen (3,40 Euro).

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