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Yukos will 20 Mrd Dollar Entschädigung für Zwangsversteigerung verlangen

Der russische Ölkonzern Yukos will für die Zwangsversteigerung seines wichtigsten Förderbetriebes Jugansneftegas eine Entschädigung von etwa 20 Mrd. Dollar verlangen. Das teilten die Anwälte des Unternehmens dem US-Insolvenzgericht mit.

dpa-afx WASHINGTON. Der russische Ölkonzern Yukos will für die Zwangsversteigerung seines wichtigsten Förderbetriebes Jugansneftegas eine Entschädigung von etwa 20 Mrd. Dollar verlangen. Das teilten die Anwälte des Unternehmens dem US-Insolvenzgericht mit. "Wir schauen uns an, was da gerade passiert, und sobald der Verkauf abgeschlossen ist, werden wir entsprechende Maßnahmen einleiten, um einen Ausgleich für den entstandenen Schaden zu erhalten", sagte ein Yukos-Sprecher.

Die russischen Behörden hatten das Herzstück von Yukos, die Juganskneftegas, am vergangenen Sonntag in einer umstrittenen Versteigerung für 9,35 Mrd. Dollar der bis dahin unbekannte Baikal Finance zugeschlagen. Am Mittwochabend wurde bekannt, dass der staatliche Ölkonzern Rosneft die Baikal Finance gekauft hat.

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