Zahl der Apotheken erhöht
Gehe mit überporportionalem Gewinnanstieg

Der Stuttgarter Pharmagroßhändler Gehe AG hat in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres seinen Gewinn nach vorläufigen Zahlen deutlich stärker gesteigert als den Umsatz.

Reuters STUTTGART. Gehe habe das Konzernergebnis vor Ertragssteuern im ersten Quartal um knapp 15 % steigern können, teilte Vorstandschef Fritz Oesterle anlässlich der Hauptversammlung am Donnerstag in Stuttgart mit. Absolute Zahlen nannte Gehe nicht. Der Konzernumsatz sei im Vergleich zum durch die damalige Grippewelle sehr starken Vorjahresquartal um fast 6 % nach oben gestiegen. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet Oesterle mit weiteren Zuwächsen.

Die Geschäftsentwicklung des ersten Quartals sei im Vergleich zur Vorjahresperiode zufriedenstellend. "Auch ohne den Rückenwind einer europaweiten Grippewelle, die unser Geschäft im vergleichbaren 1. Quartal 2000 trieb, sind wir mit dem Verlauf der ersten Monate sehr zufrieden." In der weitaus größten Sparte Pharma-Großhandel sei das Vorsteuerergebnis um rund 10 % verbessert worden. Im kleineren Bereich Einzelhandel habe der Gewinn mit 31 % am deutlichsten zugenommen. Dieses Plus sei ohne die jüngsten Zukäufe in Italien, Norwegen und Holland erreicht worden.

Zu den Zielen für das Gesamtjahr sagte Oesterle, auf der Grundlage, dass sich die Entwicklung der ersten drei Monate in den verbleibenden drei Quartalen fortsetzen werde, gehe der Konzern von einem Anstieg des Vorsteuerergebnisses im Rahmen der Wachstumsraten der Vorjahres aus. Im vergangenen Jahr hatte Gehe das Vorsteuerergebnis um 11,1 % auf 255,5 Mill. Euro verbessert. Dabei hatte das Unternehmen einen Zuwachs beim Umsatz von 12,8 % auf 15,3 Mrd. Euro verbucht. Nach früheren Angaben will Gehe in den kommenden fünf Jahren den Umsatz jährlich um acht bis 10 % steigern und gleichzeitig beim Ergebnis im Durchschnitt um mehr als 10 % zulegen.

Im bisherigen Jahresverlauf habe der europaweit größte Pharmahändler und Apothekenbetreiber die Zahl seiner Apotheken erneut um mehr als 120 auf 1542 erhöht, sagte Oesterle. In Zukunft wolle Gehe in diesem Bereich ebenso wie im Pharma-Großhandel in weitere Märkte vordringen.

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