Zahl der Euro-Befürworter sinkt
Deutschland ist bei Euro-Werbung sparsam

Deutschland gibt unter den zwölf Staaten der Euro-Zone vergleichsweise wenig Geld aus, um die oft skeptischen Bürger über die Euro-Bargeldeinführung zum 1. Januar 2002 zu informieren.

dpa BRÜSSEL. Geplant seien in diesem Jahr 5,4 Mill. ? (rund zehn Mill. DM), heißt es in einem am Montag den Finanzministern der Eurozone in Brüssel vorgelegten Bericht der EU-Kommission.

Frankreich lässt sich die Informationskampagne im laufenden Jahr 22,95 Mill. ? kosten, Spanien 23,8 Mill. ? und Irland 18 Mill. ?. Spitzenreiter sind die Niederlande mit 33,8 Mill. ?. Insgesamt stellen die Euro-Länder knapp 130 Mill. ? zur Verfügung.

Hintergrundinformationen zum Euro - Euro special

EU-Währungskommissar Pedro Solbes sagte es sei Sache der Staaten, über die Werbebudgets zu entscheiden. Bundesfinanzminister Hans Eichel kündigte an, es solle bei dem Budget bleiben. "Vorbehalte der Menschen können nicht durch Werbeaktionen abgebaut werden." Das Interesse der Bevölkerung werde nach der Sommerpause wachsen. Es sei wichtig, dass der Bargeldumstellungsprozess logistisch gut laufe.

Nach einer aktuellen "Eurobarometer"-Umfrage sank die Zahl der Euro-Befürworter in Deutschland von zunächst 50 % auf nun 47 %. Der Anteil der Menschen, die den Euro ablehnen, wuchs hingegen von 39 % auf 44 %.

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