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Zahl der evangelischen Kirchenmitglieder erneut zurückgegangen

Die Zahl der evangelischen Kirchenmitglieder ist erneut zurückgegangen. Am 31. Dezember 2003 gehörten gut 25,8 Millionen Menschen einer Gliedkirche an, teilte das Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Montag in Hannover mit.

dpa HANNOVER. Die Zahl der evangelischen Kirchenmitglieder ist erneut zurückgegangen. Am 31. Dezember 2003 gehörten gut 25,8 Millionen Menschen einer Gliedkirche an, teilte das Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am Montag in Hannover mit.

Im Vergleich zum Vorjahr sei das ein Rückgang um rund 1,6 Prozent. Schon 2002 hatte die Kirche mit 26,2 Mill. Mitgliedern einen Rückgang von 0,9 Prozent im Vergleich zu 2001 verzeichnet. "Die Zahlen geben keinen Anlass zum Jubeln, aber auch nicht zur Panik", sagte EKD-Sprecherin Silke Fauzi. Den Rückgang führt die EKD vorrangig auf den demographischen Wandel zurück. Die Austrittszahlen hätten sich in den vergangenen Jahren auf einem niedrigen Niveau stabilisiert.

Derzeit sei etwa jeder dritte Bundesbürger evangelisch. Der Anteil der evangelischen Bevölkerung mit 31,3 Prozent und der der katholischen Bevölkerung mit 31,7 Prozent seien dabei etwa gleich. In den traditionell protestantischen Gebieten wie Niedersachsen und Schleswig-Holstein beträgt der Anteil der evangelischen Kirchenmitglieder bis zu 57 Prozent. In den Regionen mit hohem Katholikenanteil wie Bayern und Saarland liegt er dagegen bei etwa 20 Prozent.

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