Zahl der Fachkräfte knapp bemessen
Autozulieferer erwarten nur wenige Entlassungen

Ungeachtet der anhaltenden Flaute der Automobilindustrie wird es in der deutschen Zulieferindustrie im kommenden Jahr vermutlich nicht zu Entlassungen in größerem Umfang kommen.

dpa-afx DÜSSELDORF. "Da wird man sehr vorsichtig sein", sagte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ), Klaus Urbat, am Montag. Da die Zahl der Fachkräfte weiterhin sehr knapp bemessen sei, "wird man die Kernmannschaften wohl so lange wie möglich beisammen lassen". Allerdings werde im Laufe des kommenden Jahres möglicherweise eine ganze Reihe von Zulieferbetrieben über eine Entlastung durch den Abbau positiver Arbeitszeitkonten nachdenken. "Auch das Thema Zeitarbeitsverträge dürfte wieder aktueller werden", sagte Urbat. Kurzarbeit gebe es bisher nur vereinzelt.

Das "durchschnittliche bis gute Zulieferjahr 2001" werde mit einem "merklichen Rückgang der Auftragseingänge" zu Ende gehen. "Diese Phase wird wohl das ganze kommende Jahr hindurch anhalten", sagte Urbat. "Hinter 2002 wird auf jeden Fall ein Minus stehen." Im PKW-Bereich würden die Aufträge um zwei bis drei Prozent zurück gehen, bei Nutzfahrzeugen sei "erneut ein zweistelliger Rückgang" zu erwarten. Von den Schwierigkeiten der Automobilbranche seien alle Sparten der Zulieferindustrie gleichermaßen betroffen.

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