Zahl der Fusionen deutlich gestiegen
Übernahmen steigern nicht immer den Shareholder-Value

Nicht jede Fusion oder Übernahme ist eine Erfolgsstory. Bei den großen Transaktionen der vergangenen Jahre haben einer Studie zufolge nur etwa 30 % der Unternehmen den Wert erhöht.

ap FRANKFURT/MAIN. "Die Zahl der Wertvernichter ist allerdings immer noch ebenso hoch wie die der Wertschaffer", heißt es in einer Studie der KMPG Transaction Services, bei der 118 Unternehmen mit größeren Transaktionen zwischen 1997 und 1999 untersucht wurden.

Im Vergleich zu früheren Studien ist den Angaben zufolge die Zahl derjenigen Fusionen, die den Shareholder-Value verbesserten, aber deutlich gestiegen. 30 % der Unternehmen steigerten ihren Wert infolge der Transaktion, während es in der früheren Untersuchung nur 17 % waren. Gleichzeitig fiel der Anteil der Wertvernichter von 53 % auf 31 %. In 39 % der Fälle hatte die Fusion beziehungsweise Übernahme keine Auswirkungen.

Regional gesehen steigerten 24 % der europäischen und 35 % der amerikanischen Unternehmen ihren Shareholder Value. Als Erfolgsfaktoren nannten die Experten der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft unter anderem eine strenge Beurteilung des Zielunternehmens und der Transaktion selbst.

Ferner sollte ein möglichst erfahrener Manager bestimmt werden, der den Prozess von Anfang an betreue. Der Prozessmanager solle mit weit reichenden Kompetenzen wie der Führung der Verhandlungen ausgestattet sein. Empfohlen wurde auch eine frühzeitige Einbindung des Topmanagements zur Festlegung der Merger & Akquistion-Politik und Koordination der Aktivitäten bei großen Transaktionen.

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