Zahl der Toten steigt auf
Fokker-Absturz in Manila: Hinweise für Motorschaden

Nach dem Absturz eines Fokker-Flugzeugs auf den Philippinen halten die Ermittler einen Motoschaden als Unglücksursache für immer wahrscheinlicher. Es sei stark zu vermuten, dass ein Defekt an den Triebwerken am Montag den Absturz ausgelöst habe, sagte der Chef der staatlichen Luftfahrtbehörde, Adelberto Yap, am Dienstag.

HB/dpa MANILA. Derweil stieg die offizielle Zahl der Toten auf 19, nachdem Taucher im Laufe des Tages 5 weitere Leichen bargen. Damit gibt es keine Hoffnung auf Überlebende mehr.

Die Fokker 27 war kurz nach dem Start in Manila mit 34 Menschen an Bord ins Meer gestürzt. 15 Menschen, darunter die beiden Piloten, hatten verletzt überlebt. Unter den Toten sind auch 5 Australier. Die Maschine der regionale Fluggesellschaft Laoag Air war auf einem Inlandsflug von Manila nach Laoag im Norden des Landes. An Bord befanden sich 29 Passagiere und 5 Besatzungsmitglieder.

Bis zum Dienstag suchten Taucher der Küstenwache den Flugschreiber der Unglücksmaschine vergeblich. Yap sagte, man hoffe bei den Ermittlungen auf die Aussage der beiden Piloten sowie auf ein Video, das ein Hobbyfilmer von der Maschine kurz vor dem Absturz gedreht hatte. Bereits am Tag des Unglücks war ein Triebwerksschaden als Ursache des Unglücks vermutet worden, nachdem ein Überlebender berichtet hatte, er habe aus einem der Motoren Rauch kommen sehen.

Erst am vergangenen Mittwoch war in Luxemburg eine zweimotorige Propellermaschine des Typs Fokker 50 aus 230 Metern Höhe abgestürzt, nachdem die beiden Motoren ausgefallen waren. 20 Menschen starben, darunter 15 Deutsche. Der Grund für den Ausfall ist noch unklar. In Berlin musste eine Fokker 27 am Montagabend notlanden. Die Fokker- Maschinen gelten unter Experten als zuverlässig. Die Fokker 27 ist das Vorgängermodell der Fokker 50.

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