Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Auftakt der Photokina
Digitalkamera-Einfuhren haben sich verzehnfacht

Die Einfuhr von Digitalkameras nach Deutschland hat sich in den vergangenen drei Jahren mehr als verzehnfacht: von 1,5 Millionen Stück in 2000 auf fast 16 Millionen Stück in 2003. Allerdings war die einzelne Kamera im Schnitt nur noch ein Drittel so teuer.

HB WIESBADEN/KÖLN. Die meisten Geräte kamen aus China und Japan. Allerdings blieben nicht alle Kameras in Deutschland, wie die Zahl der Ausfuhren belegt: Sie stiegen im gleichen Zeitraum sogar um das Vierzehnfache von 0,44 auf annähernd 6,2 Millionen Stück. Empfängerländer waren vor allem Frankreich und Großbritannien. Die Daten präsentierte das Statistische Bundesamt zum Start der weltgrößten Fotomesse Photokina am Dienstag in Köln.

Parallel zur gestiegenen Zahl der Geräte ging der durchschnittliche Wert pro Fotoapparat allerdings stark zurück. Technische Verbesserungen und die Masse machten die Kameras deutlich billiger. Bei der Einfuhr kostete eine Digitalkamera im Jahr 2000 noch 293 Euro, drei Jahre später nur noch 111 Euro. Bei der Ausfuhr sank der Wert von 387 auf 186 Euro.

Im ersten Halbjahr 2004 wurden nach vorläufigen Ergebnissen des Wiesbadener Amtes Digitalkameras im Wert von mehr als 900 Millionen Euro nach Deutschland eingeführt und im Wert von fast 740 Millionen Euro ausgeführt. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2003 sei dies ein Anstieg um 22 Prozent bei den Einfuhren und um 86 Prozent bei den Ausfuhren.

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