Zahlen nicht bestätigt
Weitere 4700 Stellen bei Siemens auf der Kippe

Der Siemens-Konzern wird wegen der anhaltenden Marktschwäche voraussichtlich weitere rund 4700 Stellen in den Telekommunikationssparten abbauen.

Reuters MÜNCHEN. In einer Vorankündigung habe der Vorstand der Netzwerksparte ICN den Betriebsrat über einen weiteren Abbau von 4000 Stellen informiert, sagte Gesamtbetriebsratchef Ralf Heckmann am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Arbeitsplätze würden wohl überwiegend im Ausland gestrichen.

Auch in der Mobilfunk-Sparte ICM würden durch die im Mai angekündigte Restrukturierung weitere Arbeitsplätze wegfallen. Den Stellenabbau bezifferte Heckmann auf weniger als 700. "Betriebsbedingte Kündigungen sind bei ICM nicht vorgesehen", fügte er hinzu. Nächste Woche werde es Gespräche mit dem ICM-Vorstand über den Stellenabbau geben.

Eine Unternehmenssprecherin wollte diese Zahlen nicht kommentieren. Es gebe Überlegungen für weitere Kapazitätsanpassungen, die auch einen Stellenabbau umfassen könnten. "Wann und in welcher Größenordnung steht nicht fest", sagte sie. Es gebe noch keine Beschlüsse.

ICN-Chef Thomas Ganswindt hatte Anfang der Woche auf einer Analystenkonferenz weitere Restrukturierungsmaßnahmen nicht ausgeschlossen. "Wir schauen uns den Markt jedes Quartal neu an und entscheiden über Maßnahmen", hatte er gesagt. Die Notwendigkeit weiterer Kostensenkungen hinge von der Marktentwicklung ab.

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