Zahlreiche Geschäfte geschlossen
Kmart wendet Pleite noch einmal ab

Die US-Einzelhandelskette Kmart hat offiziell den Zusammenbruch abgewendet. Das Unternehmen habe nach 15 Monaten den Gläubigerschutz nach Kapitel elf des US-Konkursrechts verlassen, teilte ein Sprecher der drittgrößten US-Discount-Einzelhandelskette am Dienstag mit.

Reuters CHICAGO. Seit Anmeldung der Insolvenz im Januar 2002 hat das Unternehmen 600 von 2100 Geschäften geschlossen, mehr als 60 000 Arbeitsplätze abgebaut und die Führungsmannschaft ausgetauscht.

Einige Analysten bezweifeln jedoch, dass Kmart in dem hart umkämpften Discounter-Markt gegen seine Konkurrenten Wal-Mart und Target langfristig bestehen kann. Im Gegensatz zu Kmart haben beide Konkurrenzunternehmen in den vergangenen Jahren hunderte neue Geschäfte aufgemacht. Kmart hofft dennoch, im kommenden Jahr in die Gewinnzone zu gelangen.

Im März wies das Unternehmen den dritten Monat in Folge einen Verlust aus, das Minus lag bei 483 Mill. Dollar. Der Umsatz in den seit einem Jahr bestehenden Geschäften ging im Jahresvergleich um 7,4 % zurück.

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