Zahlreiche Interessenten
Safthersteller Dittmeyer steht vor der Rettung

Reuters FRANKFURT. Die Chancen für die Rettung des Valensina-Herstellers Dittmeyer sind recht gut. Am Montag werde Edgar Grönda, vorläufiger Insovenzverwalter der Rolf in Bremen, erste Strategiegespräche mit den Banken des Saftherstellers, der Hamburger und der Bremer Landesbank, führen. Das berichtet die Welt am Sonntag.

Rechtsanwalt Ralph Brünning von der Kanzlei Grönda berichtet laut Zeitung, dass an der Firma des 80-jährigen Dittmeyer, der am vergangenen Dienstag Insolvenzantrag stellen musste, reges Interesse bestehe. "Alle seriösen Interessenten, mit denen Dittmeyer zuvor erfolglos über eine Übernahme verhandelt hatte, rennen uns nun die Bude ein. Wenn man alle Parteien schnell an einen Tisch bringt, wird man die Marke erhalten können." Als Interessenten werden in dem Bericht große deutsche Getränkefirmen, darunter Berentzen und die Beckers Bester GmbH, genannt.

Auch für die beiden Tochterfirmen Europahafen Nord-Pier und Verwaltungsgesellschaft Europahafen seien Insolvenzanträge gestellt worden, heißt es weiter. Dittmeyers Frucht KG-Plantagen in Hamburg dagegen, die von Sohn Clemens Dittmeyer geführt wird, sei nicht betroffen. Rolf Dittmeyer hatte den "Valensina"-Saft 1967 auf den Markt gebracht.

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