Zahlreiche Menschen fliehen nach Angriffen in Richtung Iran
Moskau kündigt Hilfslieferungen für Afghanistan an

Russland hat zusätzliche Hilfslieferungen für die afghanische Bevölkerung angekündigt. Die Regierung habe mehr als 3 Mill. $ für Einkauf und Transport von Lebensmitteln, Zelten, Decken und Medikamenten bereit gestellt, teilte der stellvertretende Katastrophenschutzminister Juri Worobjew am Montag mit.

afp MOSKAU. Ab Mittwoch sollen damit vor allem rund 150 000 Bürger im Norden Afghanistans versorgt werden sowie die Truppen der oppositionellen Nordallianz.

Nach den Angriffen der USA und Großbritanniens am Sonntagabend befinden sich unzählige Menschen in Afghanistan auf der Flucht. Viele Menschen seien in Richtung Nordosten und Südosten Irans unterwegs, sagte ein Sprecher des Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Teheran. Allein in der Grenzstadt Sarandsch im Westen des Landes hätten sich mehr als 1000 Einwohner auf den Weg gemacht. Der iranische Außenminister Kamal Charasi Iran lehnte es am Montag jedoch erneut ab, die Grenzen für die Flüchtlinge zu öffnen.

Alle Nachbarländer Afghanistans schlossen ihre Grenzen vor dem erwarteten Ansturm der Flüchtlinge. Der pakistanische Präsident Pervez Musharraf sagte in Islamabad, sein Land sei nicht in der Lage, noch mehr Menschen aufzunehmen. Nach Pakistan waren in den vergangenen Jahren bereits mindestens zwei Millionen Afghanen geflohen.

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