Zahlreiche Schäden aber wohl keine Verletzten
Erdbeben erschüttert Westgriechenland

Ein Erdbeben der Stärke 5,8 auf der Richterskala hat am Montagmorgen den Westen Griechenlands erschüttert und zahlreiche Schäden verursacht. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei jedoch niemand.

HB/dpa ATHEN. Wie das seismologische Institut von Athen berichtete, lag das Epizentrum des Erdstoßes rund 240 Kilometer westlich der griechischen Hauptstadt unter dem Meeresboden zwischen der Insel Zakynthos im Ionischen Meer und der Halbinsel Peloponnes.

Die meisten Schäden entstanden nach Angaben der Behörden im Raum der Kleinstadt Wartholomio nahe Olympia auf der Halbinsel Peloponnes. Dort wurden acht Häuser schwer beschädigt und sind unbewohnbar. "Wir hatten Glück im Unglück. Kein Haus ist vollständig eingestürzt. Daher hatten wir auch keine Verletzungen", sagte der Bürgermeister der Kleinstadt im Radio. Beschädigt wurden auch das Gymnasium und die Kirche der Kleistadt. Darüber hinaus haben mindestens 50 Häuser Risse. Die Präfektur der Region ordnete die Schließung der Schulen an, bis sie von Ingenieuren überprüft sind, hieß es.

Gespürt wurde der Erdstoß in allen Regionen Westgriechenlands. Panik ist jedoch nach übereinstimmenden Berichten lokaler Medien nicht ausgebrochen. Viele Einwohner seien jedoch auf die Straßen gerannt.

Die Region des Ionischen Meeres ist eine der am meisten durch Erdbeben gefährdete Gebiete Griechenlands. Seismologen sagten im Rundfunk, dass sie rund zwei Monate lang mit einem Erdstoß dieser Stärke gerechnet haben. Seit September hatten zahlreiche kleinere Erdbeben der Stärke 4,0 bis 4,5 auf der Richterskala die gleiche Region erschüttert.

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