Zahlreiche Systeme im Einsatz
Manöver zur Luftverteidigung in Washington

Die US-Streitkräfte haben nach Informationen aus US-Regierungskreisen im Rahmen eines umfassenden Manövers zur Luftraumverteidigung damit begonnen, beim Verteidigungsministerium sowie an anderen Stützpunkten um Washington Flugabwehrraketen zu stationieren.

Reuters WASHINGTON. Aus den Kreisen verlautete, bei den am Dienstag begonnenen Übungen solle die Verteidigungsbereitschaft der Hauptstadtregion überprüft werden. Das Flugabwehrsystem "Avenger" solle vier Tage lang getestet werden. Es basiert auf der Stinger-Rakete, die auf Jeeps montiert sind. Beim Manöver "Clear Skies 2" sei nicht vorgesehen, dass die Raketen mit scharfen Sprengsätzen bestückt seien. Verteidigungsminister Donald Rumsfeld könne aber für die Raketenabwehr gegebenenfalls Alarm auslösen, hieß es in den Kreisen weiter.

Wie aus den Kreisen weiter verlautete, werden in die Übung neben der am Boden stationierten mobilen Flugabwehr auch Kampfflugzeuge des Typs F-16, das Awacs-Flugüberwachungssystem, sowie militärische und zivile Kommunikationseinrichtungen, wie die US-Luftaufsichtsbehörde, mit einbezogen.

Am Mittwoch jährt sich der Tag der Anschläge auf das World Trade Center und US-Verteidigungsministerium, bei dem etwa 3 000 Menschen getötet worden waren. Die USA machen den moslemischen Extremisten Osama bin Laden und dessen El-Kaida-Organisation für die Anschläge verantwortlich. Seit Donnerstag vergangener Woche patrouillieren Kampfflugzeuge über Washington und New York wieder 24 Stunden am Tag.

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