Zahlreiche WM-Test-Länderspiele
Deutsche WM-Gegner in guter Form

Die deutschen Vorrunden-Gegner haben sich rund zwei Monate vor Beginn der Fußball-WM in Südkorea und Japan (31. Mai in 30. Juni) in guter Frühform präsentiert. Während die vom Deutschen Winfried Schäfer trainierten "unbezähmbaren Löwen" aus Kamerun in Genf ein 2:2 (1:1) gegen WM-Favorit Argentinien erkämpften, feierte Saudi-Arabien beim 3:2 (3:1)-Heimsieg gegen den zweimaligen Weltmeister Uruguay bereits den zweiten Sieg in Serie.

sid NEUSS. Kamerun um den Kölner Rigobert Song geriet gegen Argentinien durch Manchesters Juan Sebastian Veron (17., Foulelfmeter) und Valencias Pablo Aimar (63.) zweimal in Rückstand, schlug aber durch Samuel Eto'o von Real Mallorca (20.) und Patrick Suffo (86.) jeweils zurück. Es war das erste Spiel der Kameruner, die am 11. Juni in Shizuoka letzter WM-Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft sind, seit dem Gewinn der Afrika-Meisterschaft Anfang Februar.

Auch Saudi-Arabien zog sich erstaunlich gut aus der Affäre. Dabei war Uruguay durch Diego Forlan vom englischen Meister Manchester United bereits in der 4. Minute in Führung gegangen. Doch die Saudis, am 1. Juni in Sapporo erster WM-Gegner der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), verkrafteten den Schock gut und wandelten den Rückstand durch Obeid Al Dossari (8./19.) und Abdallah Al-Waked (17.) innerhalb von elf Minuten in eine 3:1-Führung um. Im zweiten Durchgang gelang Uruguay nur noch der Anschlusstreffer durch Fabian O'Neill (59.). Vor einer Woche hatten die "Wüstensöhne" im Trainingslager in Italien den WM-Teilnehmer Südafrika mit 1:0 bezwungen.

In guter Form präsentierten sich bei vielen Länderspielen die Deutschland-Legionäre. Der Hamburger Sergej Barbarez war beim 4:4 Bosniens gegen Mazedonien gleich zweimal erfolgreich, der Franfurter Sasa Ciric traf im gleichen Spiel bei seinem ersten Länderspiel-Einsatz seit über zwei Jahren. Der überragende Dorinel Munteanu vom VfL Wolfsburg und Viorel Ganea vom VfB Stuttgart waren beim 4:1 der Rumänen gegen die Ukraine erfolgreich, der Freiburger Lewan Kobiaschwilli und der Bochumer Delron Buckley trafen beim 4:1-Erfolg Georgiens gegen Südafrika für ihre Teams.

Überraschende und bittere Pleiten mussten neben Südafrika die WM-Teilnehmer Russland und Polen hinnehmen. Die Russen verloren in Estland mit 1:2, Polen unterlag gegen WM-Gastgeber Japan auf eigenem Platz 0:2. Schweden kam gegen die Schweiz nicht über ein 1:1 hinaus, Tunesien und Norwegen trennten sich ebenso 0:0 wie Kroatien und Slowenien im "Bruderkampf" der WM-Teilnehmer. Senegal, wie Slowenien zum ersten Mal bei einer WM dabei, besiegte Bolivien 2:1.

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