Zahlung des vollen Kaufpreises für Redbus
Filmgroup verklagt Helkon

dpa-afx MÜNCHEN. Auf gerichtlichem Wege will die britische Filmgroup beim Medienunternehmen Helkon AG den vollen Kaufpreis für den von Helkon erworbenen Anteil am Filmverleih Redbus eintreiben. "Ich habe beim Londoner High Court Klage gegen Helkon eingereicht", sagte Cliff Stanford, Mehrheitsaktionär der Filmgroup, dem Magazin "Focus Money" (neue Ausgabe).

Im Oktober 2000 habe er 51 % Anteile an der Filmverleihfirma Redbus Film Distribution an Helkon verkauft. Das am Neuen Markt notierte Münchener Unternehmen habe von dem am 31. Oktober fälligen Kaufpreis von 16 Mill. DM jedoch nur die Hälfte überwiesen.

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Das Helkon-Vorstandsmitglied Mark Ramakers sagte dem Magazin, Stanford habe gedroht, Geld aus dem Gemeinschaftsunternehmen Redbus zu ziehen. "Deshalb haben wir die zweite Zahlung auf Eis gelegt", sagte Ramakers laut "Fokus Money". Helkon habe eine Verteidigungsschrift beim Londoner Gericht eingereicht.

Mitte 2000 hatte sich der niederländische Unterhaltungskonzern Endemol aus dem Helkon-Kapital zurückgezogen. Ramakers hatte dies damals mit den Worten begrüßt, beide Firmen hätten unterschiedliche Firmenschwerpunkte. Helkon beliefert alle größeren deutschen Fernsehsender mit Spielfilmen. Im Geschäftsjahr 1999/2000 war der Umsatz bei einem EBIT von 15 Mill. DM um 136 % auf 149 Mill. DM gestiegen.

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