Zahlungen der Tochter-Gesellschaft unterbunden
Schottische Bank hält Telesens-Kredite für unsicher

Telesens KSCL von seiner schottischen Tochter kein Geld mehr erhalten. Die Royal Bank of Scotland, ehemalige Gesellschafterin und langjährige Hausbank der schottischen Tochter der Telesens, gestatte den Geldtransfer von der Tochter zur Mutter auf Grund unzureichender Kreditsicherheiten nicht.

Reuters KÖLN. Nach Angaben einer Sprecherin habe die Kölner Mutter bei der Übernahme der schottischen KSCL im August 2000 eine Kreditlinie abgelöst. Diese Kreditlinie der schottischen KSCL dürfe von der Gruppe für Darlehen benutzt werden, sagte die Sprecherin weiter und bezifferte das Volumen der Kreditlinie auf zehn Millionen Euro. Bei der "besicherten Kreditlinie" sei nun nach Einschätzung der Bank "die Kreditsicherheit nicht ausreichend", erläuterte die Sprecherin. Die Auswirkungen auf das Unternehmen würden nun vom Vorstand geprüft.

Der Softwarentwickler für Abrechnungssysteme in Telekommunikationsmarkt wird hatte vor einer Woche den Wechsel vom Neuen Markt in den Geregelten Markt angekündigt. Die Telesens-Aktie wird letztmals am 7. Juni am Neuen Markt und voraussichtlich ab dem 10. Juni am Geregelten Markt gehandelt.

Im März hatte Telesens angesichts der anhaltend schlechten konjunkturellen Situation in der Telekommunikationsindustrie das für 2002 avisierte Umsatzziel von rund 85 Millionen Euro auf 75 Millionen Euro gesenkt.

Mit einem weiter strengen Kostenmanagement werde der Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat die Auswirkungen des verminderten Umsatzes auf die Ertrags- und Liquiditätslage so gering wie möglich halten, teilte Telesens damals mit.

Die Aktie brach am Freitag zeitweise mehr als 56 Prozent auf ein neues Allzeittief von 0,32 Euro ein.

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