Zahlungsmodalitäten werden vereinfacht
Frankreich vergibt UMTS-Lizenzen an Orange und SFR

Reuters PARIS. Frankreich hat am Donnerstag wie erwartet der France Telecom-Tochter Orange und dem zu Vivendi Universal und Vodafone gehörenden Mobilfunkbetreiber SFR jeweils eine UMTS-Lizenz zugeteilt. Die beiden Unternehmen waren als einzige Bewerber für insgesamt vier Lizenzen über geblieben, nachdem sich Bouygues Telecom und ein Konsortium aus dem Versorger Suez Lyonnaise und der spanischen Telefonica vor Ablauf der Bewerbungsfrist am 31. Januar zurückgezogen hatten. Orange und SFR müssen für den Erhalt der Lizenz jeweils eine Gebühr von 4,95 Mrd. Euro zahlen.

Allerdings hat die französische Regulierungsbehörde für Telekommunikation ART angekündigt, die bisher vorgegebenen Zahlungsmodalitäten im Sinne der Unternehmen zu vereinfachen. Außerdem kündigte ART an, spätestens im ersten Halbjahr nächsten Jahres eine zweite Vergaberunde zu starten, um einen Wettbewerb auf dem französischen Mobilfunkmarkt zu erreichen.

Die Deutsche Telekom hatte sich nicht an dem so genannten Schönheitswettbewerb beteiligt, da das Unternehmen in Frankreich über keine Kundenbasis verfüge. Allerdings hatte Ron Sommer im Februar mitgeteilt, die Bedingungen für eine zweite Ausschreibung zu prüfen und schloss dabei eine Allianz mit dem kleinsten französischen Mobilfunkanbieter Bouygues Telecom nicht aus.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%