Zehn Jugendliche verletzt
UN in Sierra Leone schießt auf Demonstranten

Soldaten der UN-Friedenstruppe und Polizisten in Sierra Leone haben am Sonntag das Feuer auf hunderte Demonstranten eröffnet und dabei zehn Jugendliche verletzt.

ap FREETOWN. Auslöser für die gewaltsame Protestaktion war ein Überfall auf ein Wohnhaus im dicht besiedelten Osten von Freetown in der Nacht zum Sonntag. Die Sicherheitskräfte trafen erst am Tatort ein, nachdem die Einbrecher bereits wieder geflohen waren. Die Demonstranten forderten die Aufhebung einer nächtlichen Ausgangssperre, um sich künftig selbst vor Überfällen schützen zu können.

Laut Berichten von Augenzeugen gaben die Polizisten und nigerianische UN-Soldaten Schüsse ab, um die Protestaktion aufzulösen. Zehn Demonstranten hätten Schussverletzungen erlitten, sechs von ihnen seien ins Krankenhaus gebracht worden.

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