Zehn Leichen geborgen und drei Black Boxes gefunden
Flugzeugabsturz in Nordrussland durch Anschlag möglich

Russische Behörden schließen nach dem Absturz einer Propellermaschine im Norden Russlands einen terroristischen Hintergrund nicht aus. Augenzeugen hätten einen Lichtblitz und einen starken Explosionsknall zum Unglückszeitpunkt beobachtet, sagte der Luftfahrtdirektor der Region Krasnojarsk, Victor Ossipow, am Dienstag der Nachrichtenagentur Ria Nowosti.

afp MOSKAU. Das Flugzeug sei ohne Probleme in einer Höhe von 7 800 Metern geflogen, als es plötzlich von den Radarschirmen verschwunden sei. Gegen technische Schwierigkeiten spreche auch der Umstand, dass die Piloten von keinerlei Unregelmäßigkeiten während des Fluges berichtet hätten, sagte Ossipow weiter. Ein Terroranschlag sei jedoch nur einer von mehreren Erklärungsansätzen.

Bei dem Absturz kamen alle 25 Insassen ums Leben. Nach Angaben des Ministeriums für Katastrophenschutz konnten Rettungsteams am Morgen zehn Leichen bergen. Auch die drei Black Boxes des Flugzeuges seien gefunden worden. An Bord waren dem ministerium zufolge 18 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder. Die Chartermaschine vom Typ Iljuschin IL-18 war am Montagabend auf dem Weg von Chatanga im Hohen Norden nach Moskau. Sie stürzte in der Nähe der Stadt Kaljasin in der Region Region Jaroslaw, rund 150 Kilometer nördlich von Moskaui ab.

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