Zehn Millionen Euro Belastung
Helkon schreibt Pay-TV-Rechte ab

Die Kirch-Krise hat auch vor dem Münchener Filmhändler und-verleiher Helkon Media nicht Halt gemacht.

Reuters MÜNCHEN. Auf Grund von Abschreibungen auf Pay-TV-Rechte rechnet Helkon im laufenden dritten Quartal mit Sonderbelastungen von zehn Millionen Euro, teilte die am Neuen Markt gelistete Gesellschaft am Mittwoch mit.

Wegen der unsicheren Zukunftsaussichten des deutschen Bezahlfernsehens werden sämtliche deutschen Pay-TV-Rechte auf maximal fünf Prozent des gesamten Lizenzpreises des jeweiligen Filmrechts von bislang 15 bis 25 Prozent abgeschrieben. Hierdurch wird das Ergebnis im laufenden dritten Quartal des Geschäftsjahres 2001/02 mit Sonderabschreibungen von zehn Millionen Euro belastet.

Den durch den Preisverfall für deutsche Pay-TV-Lizenzen geringeren Umsatz in diesem Bereich will Helkon unter anderem durch eine positive Entwicklung im Video-/DVD-Segment wettmachen.

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2001/02 erhöhte Helkon den Umsatz auf 113,54 Millionen Euro von 56,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe sich auf 9,25 Millionen Euro von 5,12 Millionen Euro verbessert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%