Zehn Prozent weniger Fahrzeuge verkauft
US-Absatz bei Mazda in erster Aprilhälfte gesunken

Der fünftgrößte japanische Autobauer, Mazda Motor, hat in der ersten Aprilhälfte in den USA zehn Prozent weniger Fahrzeuge als vor Jahresfrist abgesetzt.

Reuters TOKIO. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr sei Anlass zur Sorge, sagte Mazda- Präsident Mark Fields am Freitag in Tokio vor Journalisten. Die Oster- und Passah-Feiertage in diesem Zeitraum hätten sich jedoch möglicherweise negativ auf die Absatzzahlen ausgewirkt. Der Rückgang sei jedoch nicht auf Mazda beschränkt. Im Vergleich mit anderen Autoherstellern liege man ziemlich gut, sagte Fields.

Im ersten Quartal 2001 habe die 33-prozentige Ford - Tochter den größten Zuwachs in den US-Verkäufen aller japanischen Hersteller verzeichnet, sagte Fields. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum seien die US-Absatzzahlen Mazdas um 23,1 Prozent gestiegen.

Mazda steckt wie seine Konkurrenten Nissan Motor und Mitsubishi Motors in einer Umstrukturierungsphase, die Kosten senken und den Konzern wieder profitabel machen soll. Trotz der Fortschritte seien die Ergebnisse noch nicht ausreichend, räumte Fields ein. Die Geschäftszahlen seien bei weitem nicht zufrieden stellend. "Sie sind von den Umstrukturierungskosten belastet, aber auch auf operativer Basis sind wir noch im Minus." Dies sei zwar stark von Faktoren außerhalb des Unternehmens wie Wechselkursen beeinflusst. "Wir können aber nicht darüber stöhnen. Wir müssen etwas dagegen tun, und wir werden nach der Durchführung (der Umstrukturierung) beurteilt werden", sagte Fields.

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