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zehn Tote bei Anschlag in Moskau

Eine Woche nach den Bombenanschlägen auf zwei russische Flugzeuge sind bei einem Selbstmord-Attentat in Moskau mindestens zehn Menschen getötet worden. Eine mutmaßliche Tschetschenin hatte sich nach ersten Angaben von Ermittlern am Dienstagabend am Eingang einer belebten U-Bahn-Station in die Luft gesprengt.

dpa MOSKAU. Eine Woche nach den Bombenanschlägen auf zwei russische Flugzeuge sind bei einem Selbstmord-Attentat in Moskau mindestens zehn Menschen getötet worden. Eine mutmaßliche Tschetschenin hatte sich nach ersten Angaben von Ermittlern am Dienstagabend am Eingang einer belebten U-Bahn-Station in die Luft gesprengt.

Insgesamt 36 Opfer wurden am Mittwochmorgen noch in Krankenhäusern behandelt, zwölf von ihnen mit schweren Verletzungen.

Wie bei den Flugzeug-Attentaten bekannte sich nach russischen Medienberichten die Terrorgruppe "Islambuli-Brigade der El Kaida" im Internet zu dem Anschlag an der U-Bahn-Station "Rischskaja" nördlich vom Stadtzentrum. Die Polizei fahnde nach einer vierten Tschetschenin, die im Verdacht stehe, einen weiteren Selbstmord-Anschlag zu planen.

Nach einem anonoymen Bombenalarm musste am Mittwochmorgen der Kursker Bahnhof geräumt werden. Unbekannte hatten am Telefon gedroht, einen Sprengsatz auf dem wichtigen Umsteigebahnhof für Berufspendler zu zünden. Zum Schulbeginn für hunderttausende Schüler in Moskau liefen am Mittwoch Polizisten verstärkt Patrouille vor den Schulen der russischen Hauptstadt.

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