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Zehn US-Soldaten in Falludscha getötet

Die amerikanischen Truppen haben am dritten Tag ihrer Offensive in der westirakischen Rebellenhochburg Falludscha nach Berichten irakischer Augenzeugen rund 40 Prozent der Stadt unter ihre Kontrolle gebracht.

dpa FALLUDSCHA/MOSSUL. Die amerikanischen Truppen haben am dritten Tag ihrer Offensive in der westirakischen Rebellenhochburg Falludscha nach Berichten irakischer Augenzeugen rund 40 Prozent der Stadt unter ihre Kontrolle gebracht.

Die heftigsten Gefechte wurden am Mittwoch aus dem Golan-Viertel gemeldet, das seit Monaten ein wichtiger Stützpunkt der Aufständischen ist. Die Offensive in Falludscha zog andernorts im Irak eine Zunahme der Attacken auf Vertreter der Staatsmacht nach sich. In Mossul, an der Nordspitze des so genannten sunnitischen Dreiecks, griffen Aufständische am Mittwoch eine Polizeipatrouille an.

Dabei seien vier Polizisten und zwei irakische Passanten getötet worden, berichteten Augenzeugen in einem Krankenhaus der nordirakischen Stadt. Am Morgen hatten Rebellen außerdem zwei Polizeistationen in Mossul angezündet, ohne dass jemand verletzt wurde. Wie Augenzeugen weiter berichteten, attackierten die Aufständischen außerdem zwei türkische Tanklastwagen. Sie zündeten eines der Fahrzeuge an und verschleppten die beiden türkischen Fahrer.

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