Zehn Verletzte
U-Bahnen fuhren in Berlin ineinander

Bei einem U-Bahn-Unglück in Berlin sind am Dienstag mindestens zehn Menschen verletzt worden. In unmittelbarer Nähe der Station Kurt-Schumacher-Platz fuhr um 13.07 Uhr auf der U- Bahn-Linie 6 ein voll besetzter Personenzug in einen rangierenden Leerzug, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe mit. Von acht verletzten Fahrgästen mussten vier ins Krankenhaus gebracht werden.

HB/dpa BERLIN. Die beiden Fahrer erlitten Schocks. Nach ersten Erkenntnissen übersah der Fahrer des Leerzuges beim Rangieren in einer Wendeanlage ein Haltesignal. Er rollte mit rund 25 Kilometern in der Stunde auf das reguläre Gleis und nahm damit einem aus gleicher Richtung herannahenden Zug mit rund 80 Fahrgästen die Vorfahrt. Damit korrigierte die BVG erste Darstellungen, wonach der Leerzug in den besetzten Zug gefahren sei.

Der Personenzug, der kurz vor dem Bahnhof bereits langsamer fuhr, kam trotz einer Notbremsung nicht mehr zum Stehen. Er prallte an der Weiche mit Waggons des Rangierzuges zusammen. Bei dem Unfall sprangen bei beiden Zügen insgesamt vier Waggons aus den Gleisen, die Wagen wurden zum Teil stark beschädigt. Der Leerzug wurde an die Betonwand des Tunnels gedrückt.

Der Unfall ereignete sich rund zehn Meter vom Bahnhof Kurt- Schuhmacher-Platz entfernt. Bei dem Aufprall mit geringer Geschwindigkeit selbst wurde kein Fahrgast verletzt. Beim Aussteigen aus der U-Bahn auf das rund ein Meter tiefer liegende Schotterbett der Gleise dagegen verletzten sich 8 der 80 Fahrgäste durch Schürfwunden, Prellungen und Verstauchungen. Die Fahrgäste wurden durch einen Betriebstunnel zum nahen Bahnhof geführt.

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