Zehntausende am Brandenburger Tor
"Keine Macht dem Terror"

Zehntausende Menschen haben sich am Freitagnachmittag um das Brandenburger Tor versammelt, um gemeinsam ein Zeichen der Trauer und Verbundenheit mit dem amerikanischen Volk zu setzen. Zahlreiche Politiker sind anwesend und signalisieren ihre Solidarität mit den USA.

ap BERLIN. Alle im Bundestag vertretenen Parteien hatten zu der Gedenkkundgebung aufgerufen. Die Veranstaltung wird von starken Sicherheitsvorkehrungen begleitet. Der Luftraum über dem Veranstaltungsort war nach Angaben des Flugsicherung im Umkreis von rund 2,5 Kilometern für den Flugverkehr gesperrt. Auch die Kuppel des Reichstags blieb für Besucher geschlossen. Die Polizei ist mit rund tausend Beamten im Einsatz

.

Bundespräsident Johannes Rau und der amerikanische Botschafter Daniel Coats wollten Ansprachen halten. Die Veranstaltung, die unter dem Motto "Keine Macht dem Terror - Solidarität mit den Vereinigten Staaten von Amerika" steht, wird auch von zahlreichen Vereinen, Institutionen und den Gewerkschaften unterstützt. Auch die Ministerpräsidenten der Länder wollten teilnehmen Unterzeichnet haben den Aufruf die Parteivorsitzenden Gerhard Schröder (SPD), Angela Merkel (CDU), Edmund Stoiber (CSU), Claudia Roth und Fritz Kuhn (Grüne), Guido Westerwelle (FDP) und Gabi Zimmer (PDS). Alle in Deutschland seien voller Abscheu über die terroristischen Anschläge in den USA, heißt es darin. Jetzt müssten alle Demokraten zusammenstehen, um den Frieden und die Freiheit in der Welt zu verteidigen und gemeinsam entschlossen den Terror zu bekämpfen.

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