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Zehntausende begrüßen «Queen Mary 2» in HamburgDPA-Datum: 2004-07-19 14:01:41

Hamburg (dpa) - Zehntausende Zuschauer haben am heutigen Montagmorgen dem weltweit größten und teuersten Passagierschiff «Queen Mary 2» in Hamburg einen begeisterten Empfang bereitet. Der 345 Meter lange Ozeanriese war von bis zu 300 Booten begleitet langsam im Morgendunst die Elbe hinaufgefahren.

Hamburg (dpa) - Zehntausende Zuschauer haben am heutigen Montagmorgen dem weltweit größten und teuersten Passagierschiff «Queen Mary 2» in Hamburg einen begeisterten Empfang bereitet. Der 345 Meter lange Ozeanriese war von bis zu 300 Booten begleitet langsam im Morgendunst die Elbe hinaufgefahren.

Von den Decks des Schiffes aus verfolgten zahlreiche Passagiere die Flussfahrt vorbei an Blankenese und den Industrieanlagen der Hansestadt. Unzählige Frühaufsteher beobachten auf Uferwegen, in Terrassenlokalen und von Anleger-Pontons aus den 870 Millionen Euro teuren Atlantik-Liner, der dann pünktlich um 7.30 am Grasbrook- Terminal im Hafen festmachte. «Für so was steht man gern früh auf», meinte die 75-jährige Ingrid Quade, die die «Queen Mary 2» von einem Park im Stadtteil Altona hoch über dem Elbufer bewunderte. Britta Emmer sagte: «Das ist gigantisch. Ich hab 'ne richtige Gänsehaut.» Die 58-Jährige, die selbst ein Jahr zur See gefahren ist, hatte es sich mit Kaffee und Fischbrötchen im Fischereihafen gemütlich gemacht. «Mir kamen fast die Tränen vor Begeisterung», sagte der Hamburger Sebastian Degardin.

Extra aus Kassel war Peter Störmer angereist. Seit 4.00 Uhr hatte der 57-Jährige am Elbufer auf das 74 Meter hohe Schiff mit dem schwarzen Rumpf und den weißen Aufbauten gewartet: «So eine Sensation gibt es nicht jeden Tag.» Am Grasbrook-Terminal begrüßte die 32-jährige Britta Toborg aus Gelsenkirchen ihre ehemaligen Gasteltern aus den USA, die mit der «Queen Mary 2» in die Hansestadt gekommen waren: «Ich hoffe, dass wir sie finden bei dem ganzen Rummel.»

Auch am Terminal bestaunten nach Polizeiangaben mehrere tausend Seh-Leute den Luxus-Liner. Unmittelbar nach dem Festmachen verließen die ersten Passagiere die «Queen Mary 2», um sich in Hamburg umzusehen oder mit einem der bereitgestellten Busse einen Tagesausflug zum Beispiel nach Berlin zu unternehmen. Am Dienstagmorgen sticht die «Queen Mary 2» mit der Flut in Richtung Southampton wieder in See.

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