Zeichnungsfrist bei Lignum gibt keinen Anlass zur Hoffnung
Kaum Nachfrage nach Neuemissionen

Nach dem verschobenen Börsengang der Degussa-Tochter Zentaris hat es am Montag im Telefonhandel nach Angaben von Händlern so gut wie keine Nachfrage nach Neuemissionen gegeben.

Reuters FRANKFURT. "Wir sind wieder in alten Fahrwassern bei den IPOs angelangt", sagte Norbert Empting, Händler bei der auf den vorbörslichen Handel per Erscheinen spezialisierten Börsenmakler Schnigge AG. Empting sagte, die Anleger seien nicht bereit, zu investieren. Bis zum frühen Nachmittag habe Schnigge keine Umsätze verzeichnen können. "In den letzten Wochen hat es schlichtweg keine erfolgreichen Neuemissionen gegeben. Das schlägt den Rest nieder".

Nach Einschätzung Emptings wird auch die am Dienstag beginnende Zeichnungsfrist des an den Smax strebenden Holzmaschinenherstelllers Lignum Technologie AG nicht zu höheren Umsätzen beitragen. Ein Händler des Wertpapierhandelshaus Lang & Schwarz sagte, der verschobene Börsengang von Zentaris habe die Anleger irritiert. "Alle harren der Dinge, die da kommen", fügte er hinzu. Nach Angaben des Händlers hat Lang & Schwarz im vorbörslichen Handel bis zum frühen Nachmittag sehr dünne Umsätze bei Windwelt und Nordsee verzeichnet. Hier seien bis zu 400 Stücke umgegangen.

Zentaris hatte den Börsengang am Wochenende wegen der derzeit schlechten Stimmung im Biotechnologie-Sektor bis auf weiteres verschoben. Das Unternehmen wollte unter der Konsortialführung von Dresdner Kleinwort Wasserstein ursprünglich am 18. Juni an den Neuen Markt gehen.

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