Zeichnungsfrist läuft bis Freitag
Privatanleger müssen maximal 23 Euro für EADS-Aktie zahlen

Nach Angaben der Deutschen Bank ist das Interesse an der Aktie "sehr groß".

ap MÜNCHEN. Für Interessenten an der EADS-Aktie läuft der Countdown: Noch bis zum Freitag können die Papiere gezeichnet werden, Privatanleger erhalten dabei einen Preisvorteil von einem Euro auf den endgültigen Platzierungspreis. Maximal müssen sie für eine Aktie des neuen europäischen Luft- und Raumfahrtgiganten 23 Euro zahlen, wie die EADS am Montagabend in München mitteilte. Nach Angaben der Deutschen Bank ist das Interesse an der Aktie "sehr groß".

Den endgültigen Preis und die Zuteilung will der Konzern am 9. Juli - einen Tag vor der ersten Notierung des Papiers an den Börsen in Paris, Frankfurt und Madrid - bekannt geben. Ab 10. Juli soll das Papier an diesen Börsen gehandelt werden.

Eine bevorrechtigte Zuteilung erhalten Privatanleger den Angaben zufolge bei folgenden Banken: Deutsche Bank, Bankgesellschaft Berlin, Baden Bank, -Württembergische Bayerische Landesbank, Commerzbank, DG Bank, Dresdner Bank, HSBC Trinkaus, HypoVereinsbank, Landesbank Baden-Württemberg, West LB, Consors, Entrium sowie bei allen Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken. Kaufaufträge werden dort außerdem ohne Effektenprovision ausgeführt.

Ein Sprecher der Deutschen Bank bestätigte am Dienstag, dass das Interesse an der EADS-Aktie sehr groß sei. Mehr könne er aber nicht sagen. Bei dem Börsengang des Luft- und Raumfahrtkonzerns werden bis zu 166,5 Mill. Aktien angeboten. Die EADS ist aus dem Zusammenschluss der deutschen Dasa, der französischen Aerospatiale Matra und der spanischen Casa entstanden.



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