Zeichnungsfrist voraussichtlich vom 19. Juni bis zum 2. Juli.
Lignum plant Erstnotiz am 4. Juli

Die Notierung der Aktien der Lignum Technologie AG, Schopfloch, soll voraussichtlich am 4. Juli im Börsensegment SMAX aufgenommen werden. Wie der Hersteller von Maschinen für die holzverarbeitende Industrie am Dienstag weiter mitteilte, läuft die Zeichnungsfrist für die Aktien voraussichtlich vom 19. Juni bis zum 2. Juli.

vwd SCHOPFLOCH. Konsortialführerin ist die Deutsche Bank, zum Konsortium gehören ferner Commerzbank und Landesbank Baden-Württemberg. Der Streubesitz nach dem IPO wird rund 40 % betragen. Neben der Anteilabgabe von Altaktionären - die Deutsche Beteiligungs AG gibt dabei ihre Anteile von 20,7 % komplett ab - wird eine Kapitalerhöhung durchgeführt.

Auch nach dem Börsengang werden die Familienstämme der Unternehmensgruppen Homag und IMA die Mehrheit an Lignum halten. Derzeit befinden sich 61,7 % der Anteile im Besitz der Familien Hornberger und Schuler (Homag), 17,6 % halten die Familien Klessmann, Nottmeyer und Wehrmann (IMA). Weitere Einzelheiten sollen auf der IPO-Pressekonferenz am 19. Juni in Frankfurt bekannt gegeben werden. Lignum ist nach eigener Einschätzung mit einem Marktanteil von rund 24 % Weltmarktführer. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2001 stieg der Umsatz um 15,9 % auf 349,9 (302,0) Mill. DM.

Rund 70 % des Umsatzes werden außerhalb Deutschlands erzielt. Das EBT stieg in den ersten drei Monaten auf 22,3 (17,6) Mill. DM. Zum Quartalsende beschäftigte der Konzern in über 60 Ländern 5 267 (4 869) Mitarbeiter. Die Erhöhung geht in erster Linie auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze an inländischen Standorten zurück. Der Auftragseingang lag im ersten Quartal projektbedingt mit 327,8 (386,7) Mill. DM unter dem Vorjahr. Nach einem starken Jahr 2000 rechnet der Vorstand mit einer Fortsetzung des Wachstumstrends und damit auch weiter mit einem Umsatzwachstum über Marktniveau.

Die geplante Ergebnisbesserung soll durch weiteres Nutzen von Synergiepotenzialen aus der Fusion der Homag - und der IMA-Gruppe erzielt werden. Das Unternehmen plant kräfitge Investitionen von rund 80 Mill. DM und will über 200 neue Arbeitsplätze innerhalb des Konzerns schaffen. Darüber hinaus sollen das weltweite Vertriebs- und Servicenetz ausgebaut, die Produktpalette entlang der Prozesskette erweitert und der Dienstleistungsbereich gestärkt werden.

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