Zeichnungsfrist zwischen dem 22. und 28. August
F.A.M.E-Aktien kosten zwischen neun und zwölf Euro

Der Filmproduzent möchte Anleger mit einem Komplettangebot locken.Zu dem Medienunternehmen gehört auch ein großer Musikverlag.

Reuters FRANKFURT. Der Münchener Börsenkandidat F.A.M.E - Film And Music & Entertainment AG will von der steigenden Nachfrage nach TV- und Spielfilmproduktionen profitieren. Deshalb solle der Emissionserlös zum Ausbau der Film- und Musikproduktion sowie des Filmrechtehandels verwendet werden, sagte Vorstandssprecher Stefan Duvvuri heute in Frankfurt. Acht bis zwölf Filmproduktionen sollen so jährlich entstehen. Die zur Platzierung am Frankfurter Neuen Markt vorgesehenen bis zu 2,1 Millionen Fame-Aktien würden in einer Preisspanne von neun bis zwölf Euro angeboten. Die Zeichnungsfrist laufe vom 22. bis 28. August. Der Emissionspreis solle am 29. August bekannt gegeben werden, die Erstnotiz erfolge am 31. August.

Die aus fünf Medienunternehmen 1999 hervorgegangene Holdinggesellschaft Fame sieht sich als einer der führenden Produzenten von Filmen im Budgetbereich zwischen drei und zehn Millionen DM sowie als größten Musikverlag Kontinental-Europas im Film- und TV-Musik-Segment. Beispielsweise stamme der Kinostreifen "Bang, Boom, Bang - ein todsicheres Ding", sowie die Soundtracks zu der Serie "Helicops" und dem Film "Bandits" aus der Fame-Werkstatt, sagte Duvvuri.

Die enge Verzahnung der drei Geschäftsfelder ermögliche die volle Ausschöpfung der Wertschöpfungskette von der Stoffherstellung über die Film- und Musikproduktion bis hin zur Rechteverwertung, sagte Duvvuri. Deshalb möchte er auch nicht in einem Atemzug mit Medienunternehmen wie Kinowelt, Constantin, Interntainment oder Edel Muisc genannt werden. Neben einer verstärken Beteiligung an internationalen Co-Produktionen will der Vorstandsprecher künftig auch verstärkt hoffnungsvolle neue Künstler wie Drehbuchautoren, Regisseure und Musiker an das Unternehmen binden. Ferner sei der Aufbau eines eigenen Musik-Labels sowie die Entwicklung von Merchandising- und Online-Aktivitäten geplant.

Neben dem federführendem Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt begeleite die Baden Bank-Württembergische den Gang an den Kapitalmarkt. Als Selling Agent kämen pulsiv.com und VEM Virtuelles Emissionshaus AG hinzu. Von den angebotenen 2,1 Millionen Aktien stammten 1,7 Millionen Papiere aus einer Kapitalerhöhung sowie 200.000 Stück aus dem Besitz der Altaktionäre. Die verbleibenden 200.000 Aktien stünden als Zeichnungsreserve zur Verfügung. Nach dem Börsengang und bei vollständiger Platzierung der Zeichnungsreserve belaufe sich der Streubesitzanteil auf 36,8 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr strebe Fame einen Umsatz von rund 29 Millionen DM sowie einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 2,6 Millionen DM an. Im vergangen Jahr betrug der Umsatz 15,8 Millionen DM bei einem Gewinn von 0,6 Millionen DM. Bis 2003 solle der Umsatz auf 115,6 Millionen DM und der Gewinn auf 20,1 Millionen DM gesteigert werden.

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