Zeitnehmer sorgen für Diskussioen
Tschechen greifen in die Trickkiste

Seit 1986 hat kein WM-Ausrichter mehr den Titel geholt. Die Tschechen möchten das in diesem Jahr ändern. Dafür arbeitet nicht nur die Mannschaft hart. Im Spiel gegen Kanada tat auch der Zeitnehmer etwas dafür.

HB PRAG. Von wegen Heimvorteil: Seit 1986 hat kein WM-Ausrichter mehr den Titel geholt. Die Tschechen möchten das in diesem Jahr ändern. Dafür arbeitet nicht nur die Mannschaft hart. Beim 6:2-Sieg gegen Kanada tat auch der Zeitnehmer etwas dafür. So ließen die Zeitnehmer im Spiel am Montag gegen Kanada bei Unterzahl der Tschechen die Uhr einfach weiterlaufen, obwohl längst abgepfiffen war.

Als die Kanadier reklamierten, wurde die Spielzeit zwar zurückgestellt, nicht aber die Strafzeit für Torhüter Tomas Vokoun, die von einem Teamkollegen abgesessen wurde. Nach erneuten Protesten reduzierte der Zeitnehmer die verbleibende Strafzeit sogar um fünf Sekunden. Erst nach langen Diskussionen mit dem schwedischen Schiedsrichter Christer Larkin wurden die fünf Sekunden hinzugerechnet. Den Kanadiern nutzte es nichts: Sie ließen das Powerplay ohne Tor verstreichen.

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