Zeitplan soll eingehalten werden
"Kursk": Bergungsarbeiten wieder aufgenommen

Nach mehrstündiger Unterbrechung wegen schlechten Wetters sind die Vorbereitungen für eine Bergung des russischen Atom-U-Boots "Kursk" wieder aufgenommen worden.

afp MOSKAU. Die Taucher hätten die ganze Nacht über an Bord des U-Bootes gearbeitet, teilte die russische Marine am Mittwochmorgen mit. Sie hätten in den Zwischenraum zwischen der Außen- und Innenwand des U-Bootes gereinigt. Wegen der ungünstigen Wetterbedingungen hätten die Taucher aber keine weiteren Öffnungen in den Rumpf schneiden können. Bislang seien 18 der geplanten 26 Löcher gebohrt, wo die Kabel zur Hebung des Wracks angebracht werden sollen.

Warnungen der an der Bergung beteiligten norwegischen Firma, wegen des schlechten Wetters in der Barentssee könnten sich die Arbeiten verzögern, wies ein Sprecher der russischen Marine zurück. Die Wetterbedingungen im Spätsommer und Herbst seien bei der Planung zur Bergung der "Kursk" berücksichtigt worden. Die Arbeiten gingen "planmäßig" voran. Das Wrack des im vergangenen August gesunkenen U-Bootes soll bis zum 15. September geborgen und dann in ein Trockendock geschleppt werden.

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